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Der Digitalisierungsindex für das Handwerk. Eine ökonomische Analyse des Digitalisierungs-Checks des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk

A Digitization Index for the Crafts

dc.contributor.authorRunst, Petrik
dc.contributor.authorBartelt, Karen
dc.contributor.authorFredriksen, Kaja
dc.contributor.authorMeyer-Veltrup, Linda
dc.contributor.authorPirk, Walter
dc.contributor.authorProeger, Till
dc.date.accessioned2018-12-05T12:39:59Z
dc.date.available2018-12-05T12:39:59Z
dc.date.issued2018de
dc.identifier.urihttp://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gs-1/15717
dc.description.abstractIm Auftrag des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk hat das ifh Göttingen eine ökonomische Auswertung der durch den Digitalisierungs-Check gewonnenen Daten, erstellt. Der Digi-Check ist in fünf Themenbereiche eingeteilt: Kunden und Lieferanten, Prozesse, Geschäftsmodelle, Mitarbeiter sowie IT-Sicherheit, deren Relevanz und Umsetzungsgrad für das jeweilige Unternehmen von einem Vertreter des Betriebs (online oder mit einem/r Berater/in der Handwerksorganisation) eingeschätzt wurde. Anhand der Auswertung von rund 350 durch Betriebe ausgefüllten Fragebögen kann eine empirische Analyse des Digitalisierungsgrades des deutschen Handwerks erfolgen sowie Gründe für Unterschiede zwischen Gewerbegruppen und Betrieben verschiedener Strukturmerkmale gezeigt werden. Hieraus lassen sich eine Reihe von Erkenntnissen ableiten. • Größere und umsatzstärkere Unternehmen sind stärker digitalisiert. • Abgesehen davon spielen strukturelle Eigenschaften der Betriebe eine geringe Rolle, auch sind die Unterschiede zwischen den Gewerbegruppen eher klein. • Zu zeigen sind aber stark digitalisierte Kundenbeziehungen der Handwerke für den privaten Bedarf und der Gesundheitsgewerbe, stark digitalisierte Geschäftsmodelle bei den Kfz-Gewerben und insgesamt geringe Umsetzungsgrade bei den Lebensmittelhandwerken, aber gleichzeitig eine starke Wahrnehmung des Veränderungsbedarfs in dieser Hinsicht. • Es zeigen sich durchgängig hohe Werte für die Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen. • Es gibt starke innere Zusammenhänge zwischen den Teilkomponenten – die Digitalisierung ist als umfassender Veränderungsprozess im Unternehmen zu verstehen; lediglich Einzelkomponenten zu verändern scheint schwierig zu sein, abgesehen von der IT-Sicherheit. • Viele Maßnahmen und Maßnahmenbereiche werden gemeinsam umgesetzt. Es kommt relativ selten vor, dass ein Unternehmen nur einzelne Maßnahmen umsetzt. • Es kann vermutet werden, dass es eine zeitliche Abfolge von Digitalisierungsschritten gibt, die nacheinander ausgeführt werden. Erst wird die IT-Sicherheit verbessert, dann werden Mitarbeiter geschult und schließlich werden alle anderen Bereiche umgesetzt. • Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unterstützungsangebote sinnvollerweise dazu dienen können, den „digitalen Stein ins Rollen“ zu bringen. Wenn das Unternehmen begonnen hat zu digitalisieren, wird der Prozess aus sich heraus weitergetrieben.de
dc.description.abstractThe Center for Digital Competencies (KDH) commissioned a detailed analysis of a unique survey data set concerning the digitization of crafts companies. The company questionnaire addressing all aspects of firm digitization can be grouped into five categories: customers and suppliers, internal processes, business models, employees and IT-security. All companies evaluated their progress for a multitude of possible digital measures. While filling in the survey, firm representatives received support in understanding the relevant digitization measures by crafts chamber business consultants, who were specifically trained before administering the survey. In addition, company representatives evaluated the relevancy of each digitization measure for their firm. The data set contains 350 completed answers. The empirical analysis generated a number of key insights: • In terms of digital technology, larger companies are more advanced. • Apart from company size, structural determinants play only a minor role and differences between economic branches are small. • Crafts companies directly selling their products and services to individuals (as opposed to other companies) display a strong digitization of their customer relationships. • Car mechanics, on the other hand, have digitized their business model. • Food related crafts display low levels of digitization while asserting the high relevancy of implementing measures in the future. • IT-Security measures are generally well implemented. • There are strong associations between the separate areas of digitization within a company. Thus, digitizing a company requires an encompassing strategy for all aspects of business operation. • It can be suspected that a dynamic sequence of digitization measures exists. First, companies implement IT-security. Second, employers are being trained, and finally, all remaining aspects are being addressed. • External company support programs may help to get the digitization process started. After the ball starts rolling, companies most likely continue the process on their own.de
dc.format.extent47de
dc.language.isodeude
dc.publisherVolkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingende
dc.subjectDigitalisierung; Handwerk; Beratung; Digitization, Crafts, Consultingde
dc.titleDer Digitalisierungsindex für das Handwerk. Eine ökonomische Analyse des Digitalisierungs-Checks des Kompetenzzentrums Digitales Handwerkde
dc.typemonographde
dc.identifier.doi10.3249/2364-3897-gbh-24
dc.type.versionpublishedVersionde
dc.bibliographicCitation.volume24de
dc.relation.ispartofseriesGöttinger Beiträge zur Handwerksforschungde
dc.title.translatedA Digitization Index for the Crafts
dc.description.statusunReviewedde


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