Recent Submissions

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    Does Scientific Evaluation Matter? Improving Digital Simulation Games by Design-Based Research 

    Ivens, Sven; Oberle, Monika
    Social Sciences 2020; 9(9) p.1-14: Art. 155
    Grounded in a design-based research approach, the aim of this article is to determine whether scientific evaluations help to (a) identify and fix problems in educational interventions and (b) eventually foster a more effective and positive evaluated intervention. Therefore, data from a longer-term evaluation of short digital simulation games about the European Parliament for civic education in schools were used. The data included three cycles of interventions with pre- and post-evaluations starting with the first prototype in 2015/2016 (n = 209), the second cycle in 2017/18 (n = 97), and the last one in 2019/20 (n = 222). After each evaluation, major problems and critiques regarding the simulation game were discussed with the developers, and changes were implemented in the game design. The four most important problems, the processes by which they were improved and the reactions of the participants in the following evaluations are pointed out in the article. A comparison of the last and first evaluation cycle showed an overall improvement of the simulation game regarding its effectiveness in transferring EU knowledge and the participants’ general satisfaction with the simulation game. This study underlines the value of the design-based research approach for developing educational interventions and can be useful for further work on civic education measures and the implementation of digital simulation games.
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  • Journal Article

    Breathing life into consumer rights: smartphone tools facilitating the “right to know” on substances of very high concern in REACH articles 

    Schenten, Julian; Brenig, Mattheus; Führ, Martin; Bizer, Kilian
    Environmental Sciences Europe. 2020 Sep 08;32(1):114
    Background The EU chemicals regulation “Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals” (REACH) aims to reduce the usage of substances of very high concern (SVHCs) by firms. Therefore, a consumer right-to-know about SVHCs in articles is intended to create market-based incentives. However, awareness of the right-to-know among EU citizens is low. Moreover, the response window of 45 days afforded to suppliers impedes immediate, informed decisions by consumers. Consequently, despite being in effect for more than 10 years, only few consumer send requests. Civil society actors have developed smartphone applications reducing information search costs, allowing users to send right-to-know requests upon scanning an article’s barcode. Answers are stored in a database and made available to the public immediately. This paper assesses to which extent smartphone tools contribute to an increased use of the right-to-know by undertaking a case study of the application “ToxFox” by the German non-profit organisation Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Results An analysis of the data from the BUND database for the period 2016 to 2018 reveals that about 20 thousand users have sent almost 49 thousand requests. This has led to more than 9 thousand database entries, including 189 articles which contain SVHCs above the legal threshold. The data also indicate that receiving information on requested articles encourages further use of the application. Many suppliers accept the application and pro-actively provide information on articles without SVHCs above the threshold. However, most consumers use the application only for a short time, and suppliers are struggling to reply to right-to-know requests. Conclusion Evaluating the results, the study identifies options to enhance the application’s design in terms of user motivation and legal certainty, and to enhance the framework governing "barcode" assignments to articles with a view to better contributing to transparency. As for policy implications, a lack of consumer requests can in part be traced back to design flaws of the right-to-know and a lack of implementation and enforcement of REACH. In addition, suppliers have to increase their supply chain communication efforts to make sure they are in a position to properly answer consumer requests. We recommend several policy options addressing these and additional aspects, thus contributing to the legislative review of Art. 33 REACH.
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  • Journal Article

    Arbeit mit Kollaborationsplattformen 

    Weißmann, Marliese; Hardwig, Thomas
    SOFI, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen an der Georg-August-Universität, 2020
    Kollaborationsplattformen kommen in Unternehmen zunehmend zum Einsatz. Beschäftigte eines Unternehmens und darüber hinaus Kunden oder externe Beschäftigte können an einem digitalen Ort miteinander arbeiten und kommunizieren. Angesichts der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und hohen Selbstorganisationspotentiale bestehen für die Gestaltung der Nutzung zahlreiche Herausforderungen wie die Orchestrierung verschiedener Anwendungen oder der Umgang mit Transparenz. Damit die Technik gutes und effektives Arbeiten unterstützt, bedarf es der aktiven Gestaltung ihrer Nutzung. In dem vorliegenden Text werden die besonderen Eigenschaften von Kollaborationsplattformen im Vergleich zu traditioneller Groupware und Wissensmanagementsystemen mit ihren Chancen und Risiken sowie zentrale Gestaltungsdimensionen aufgezeigt. Schließlich werden Empfehlungen für die betriebliche Arbeitsgestaltung und die Regelung in Betriebs- und Dienstvereinbarungen gegeben.
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  • Monograph

    Digitalisierung des Handwerks in Niedersachsen - Sonderauswertung des Digitalisierungs-Checks des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk 

    Runst, Petrik; Proeger, Till
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 41
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2020
    Die „Bedarfsanalyse Digitalisierung“ des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) ermöglicht die strukturierte Analyse des Digitalisierungsgrads von Handwerksunternehmen. Die vorliegende Studie wertet die Eingaben teilnehmender Betriebe aus Niedersachsen aus und vergleicht diese mit anderen Bundesländern. Hierbei werden die Digitalisierungsbereiche Kunden und Lieferanten, interne Prozesse, Geschäftsmodelle, Mitarbeiter sowie IT-Sicherheit differenziert betrachtet und nach Umsetzungsgrad, wahrgenommener Relevanz und daraus abgeleitetem Digitalisierungspotenzial ausgewertet. Folgende zentrale Ergebnisse zeigen sich für die teilnehmenden niedersächsischen Handwerksbetriebe: 1. Die Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen liegt in Niedersachsen leicht unter dem Bundesdurchschnitt, die Wahrnehmung von Handlungsbedarfen jedoch deutlich darüber. Daraus ergeben sich erhebliche Digitalisierungspotenziale für die teilnehmenden niedersächsischen Betriebe. 2. Bei Betrachtung von Digitalisierungsbereichen zeigt sich, dass das Digitalisierungspotenzial insbesondere in den Bereichen Prozessdigitalisierung, digitale Geschäftsmodelle und Einbindung der Mitarbeiter in Niedersachsen überdurchschnittlich hoch ist. 3. Bei der Umsetzung sind insbesondere IT-Schulungen für Mitarbeiter und die digitale Bearbeitung von Kundenprozessen unterdurchschnittlich ausgeprägt. Gleichzeitig wird den Bereichen interne Verarbeitung von Kunden- und Prozessdaten, Kommunikation über digitale Endgeräte und die Schulung der Mitarbeiter eine überdurchschnittlich hohe Relevanz zugemessen. 4. Die höchsten Digitalisierungspotenziale zeigen sich daher für die Bereiche interne Verarbeitung von Kunden- und Prozessdaten, Kommunikation über digitale Endgeräte und die IT-Schulung der Mitarbeiter.
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  • Monograph

    Digitalisierungsmuster der SHK-Gewerke - Sonderauswertung des Digitalisierungs-Checks des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk 

    Runst, Petrik; Proeger, Till
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 40
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2020
    Im Auftrag des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) wurde durch das ifh Göttingen eine Auswertung der Angaben der an der Bedarfsanalyse Digitales Handwerk teilnehmenden Betriebe im Bereich Sanitär, Heizung, Klima (SHK) erstellt und deren Eingaben mit anderen handwerklichen Branchen verglichen. Die Bedarfsanalyse Digitales Handwerk unterstützt in Form eines Digitalisierungs-Checks Handwerksbetriebe bei der zielgerichteten Digitalisierung in den Bereichen Kunden und Lieferanten, interne Prozesse, Geschäftsmodelle, Mitarbeiter sowie IT-Sicherheit und ermöglicht gleichzeitig eine ökonomische Analyse der Digitalisierungsmuster im Handwerk. Folgende Kern-Ergebnisse lassen sich für die teilnehmenden SHK-Betriebe ableiten: 1. Die Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen ist für die teilnehmenden Betriebe der SHK-Gewerke nur leicht höher als in anderen Branchen des Handwerks. Es wird der Digitalisierung eine durchschnittliche Relevanz zugeschrieben. 2. Die Relevanz der Digitalisierungsmaßnahmen wird für den Bereich der Einbindung von Mitarbeitern und der Prozessdigitalisierung als am höchsten, für die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle als am geringsten angegeben. 3. Im Bereich der Digitalisierung der Kundenbeziehung wird der höchste Handlungsbedarf im Bereich der Online-Anwendungen für die Kundengewinnung und der Kundenbewertungstools gesehen. 4. Die Prozessdigitalisierung ist ein wichtiger Bereich für die teilnehmenden Betriebe. Zentrale Handlungsbereiche sind die interne Kommunikation über mobile Endgeräte, die digitale Koordination und Planung von Arbeitseinsätzen sowie die digitale Prozessdokumentation. 5. Digitale Geschäftsmodelle werden als insgesamt weniger relevant eingeschätzt, einzig im Bereich der individuellen IT-Lösungen werden Handlungsbedarfe wahrgenommen. 6. Die Einbindung der Mitarbeiter ist der wichtigste Teilbereich für die Betriebe, mit den höchsten Umsetzungsgraden und der höchsten empfundenen Relevanz. Besonderer Handlungsbedarf besteht bei der Schulung in IT-Sicherheit, der Nutzung von Prozessdaten durch die Mitarbeitenden sowie im Hinblick auf die allgemeine Akzeptanz und Unterstützung durch die Mitarbeitenden bei der Einführung von neuer IT.
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  • Monograph

    Digitalisierungsmuster im Handwerk - Eine regionale und sektorale Analyse des Digitalisierungs-Checks des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk 

    Runst, Petrik; Proeger, Till
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 39
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2020
    Im Auftrag des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) hat das ifh Göttingen eine ökonomische Auswertung der durch den Digitalisierungs-Check gewonnenen Daten erstellt. Dieser Check in Form einer Bedarfsanalyse unterstützt Handwerksbetriebe bei der Analyse ihrer Digitalisierungspotenziale in den Bereichen Kunden und Lieferanten, interne Prozesse, Geschäftsmodelle, Mitarbeiter sowie IT-Sicherheit. Der Digitalisierungs-Check kann online eigenständig oder mit Betriebsberatern des Handwerks ausgefüllt werden. Die Eingaben von über 1.000 Betrieben ermöglichen eine regionale und sektorale Analyse von Digitalisierungsmustern im deutschen Handwerk. Aus dieser ökonomischen Auswertung lassen sich folgende Kernergebnisse sich ableiten: - Handwerke des gewerblichen Bedarfs, Lebensmittelhandwerke sowie das Ausbauhandwerk weisen das höchste Digitalisierungspotenzial auf, welches durch die Lücke zwischen der Umsetzung und der subjektiv eingeschätzten Relevanz von Maßnahmen gemessen wird. Das Gesundheitsgewerbe und die Handwerke für den privaten Bedarf verzeichnen hingegen nur eine geringe Lücke zwischen empfundener Relevanz und der Umsetzung. Die Lebensmittelhandwerke sehen eine erhöhte Relevanz der Digitalisierung im Teilbereich Kunden und Lieferanten. Das Ausbauhandwerk und die Handwerke für den gewerblichen Bedarf zeigen hohe Potenziale in den Teilbereichen interne Prozesse und Mitarbeiter. - Auf Ebene der Handwerkszweige fallen die Metallbauer und die Zimmerer durch ein hohes Digitalisierungspotenzial auf. - Die Einzelmaßnahmen „interne Kommunikation über mobile Endgeräte“ sowie „Arbeitseinsätze digital koordinieren und planen“ bieten über alle Handwerksgruppen und -zweige das höchste Handlungspotenzial. - Die in Tabelle 3 und 4 ausgewiesenen Relevanzen und Digitalisierungspotenziale bzw. -bedarfe bieten Beratern die Möglichkeit, konkrete Förderbedarfe der einzelnen Branchen zu ermitteln. - Auf Basis der genutzten Daten kann ein Vier-Stufen-Modell von betrieblichen Digitalisierungstypen erstellt werden, das den Verlauf von weniger zu stärker digitalisierten Betrieben beschreibt. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass auf der niedrigsten Stufe grundlegenden IT-Sicherheitsvorkehrungen eine zentrale Rolle zu spielen scheinen. Mit aufsteigendem Digitalisierungsgrad zeigt sich, dass vor allem die Mitarbeitersensibilisierung und -fortbildung entschieden vorangetrieben wird. Auf der höchsten Stufe wird besonderer Wert auf die interne Prozessdigitalisierung gelegt. - Kleine Unternehmen sind an der Digitalisierung von kundenbezogenen Maßnahmen interessiert. Die Digitalisierung interner Prozesse scheint hingegen erst für größere Unternehmen (ab 250.000 Euro Jahresumsatz und mit über 20 Mitarbeitenden) interessant zu sein. - Auf der vorliegenden Datengrundlage werden regionale Unterschiede sichtbar. Während die Umsetzung vor allem in den wirtschaftlich stärkeren und dichter besiedelten (urbanen) Bundesländern wie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen vorangeschritten ist, scheinen die östlichen Bundesgebiete (ohne Berlin) eine geringere Umsetzung und empfundene Relevanz von Digitalisierungsmaßnahmen aufzuweisen.
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  • Monograph

    Meisterbonus und Meistergründungsprämie - Stellungnahme zu Anträgen im Thüringer Landtag 

    Bizer, Kilian; Haverkamp, Katarzyna; Runst, Petrik; Thonipara, Anita; Proeger, Till
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 38
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2020
    Das Volkwirtschaftliche Institut für Mittelstand und Handwerk analysiert in seiner Stellungnahme die empirische Sachlage, die bislang nur sehr begrenzt vorliegende Literatur zur Wirkung von Instrumenten der Weiterbildungsförderung sowie auf theoretischer Ebene die ökonomischen Wirkungskanäle der beantragten Förderprogramme. Des Weiteren werden die bereits implementierten bundesländer­spezifischen Förderprogramme, ihre Bedingungen und Förderhöhen miteinander verglichen. Diese Analyse führt zu folgender Bewertung der Anträge: Die Entwicklung des Ausbildungs-, Fortbildungs- und Gründungsgeschehens in Thüringen zeigt im Vergleich mit den anderen Bundesländern auffällig negative Trends, was das Ergreifen von wirtschaftspolitischen Gegenmaßnahmen begründet. Ebenso sind bereits in mehreren Bundesländern Meisterprämien / Meistergründungsprämien eingeführt worden, sodass von einer nicht wettbewerbsneutralen Ungleichbehandlung von Fortbildungs­teilnehmern im Bundesgebiet auszugehen ist. Über die Wirkung dieser Maßnahmen im Handwerk liegen bislang keine kausalanalytischen Analysen vor, sodass alle Aussagen zur Wirksamkeit der Maßnahmen theoretischer Natur sind. Auf dieser Basis ist festzuhalten: - Die beantragten Maßnahmen sind prinzipiell geeignet, um die Anreize zur beruflichen Fortbildung und zur Gründungstätigkeit durch die Veränderung der relativen Kostenstrukturen zu verbessern. Die quantitative Wirkungsstärke und -breite dürfte dabei direkt von den jeweiligen Höhen der Prämien abhängen. - Anzunehmen ist eine positive, aber quantitativ begrenzte Wirkung der von den Fraktionen vorgeschlagenen Prämien. Ferner ist anzunehmen, dass Prämien mit relativ geringer Höhe keine Breitenwirksamkeit entfalten, sondern überwiegend auf Personengruppen mit geringem Einkommen bzw. auf Berufe mit geringeren qualifikatorischen Lohnaufschlägen wirken werden. - Unabhängig von der Höhe leisten die beantragten Maßnahmen einen Beitrag zur Minderung der relativen Ungleichstellung der beruflichen und akademischen Bildung im Hinblick auf die Aufteilung der öffentlichen und privaten Kosten der Bildungswege.
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  • Journal Article

    Does occupational licensing impact incomes? A replication study for the German crafts case 

    Fredriksen, Kaja
    Journal for Labour Market Research. 2020 Jul 06;54(1):8
    Abstract Large variation in the estimated income premium of occupational licensing can be found in the existing literature. I revisit the natural experimental design of a change in the German crafts regulation in 2004, which removed the traditional licensing requirement for self-employment in certain trades, using official survey data and difference-in-differences estimation. Previous studies of this deregulation have found significant, yet small effects on the incomes of employees in deregulated trades. I focus on the incomes of the self-employed and find no robust effects. Multiple channels through which occupational licensing may affect incomes such as price and quality competition in the regulated market and possible competitive pressure from outsiders are identified, which may also explain why the effects of occupational licensing on incomes appear to be context-specific.
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  • Journal Article

    Mapping disparities in education across low- and middle-income countries 

    Local Burden of Disease Educational Attainment Collaborators
    Nature 2019; 577(7789) p.235-238
    Educational attainment is an important social determinant of maternal, newborn, and child health1,2,3. As a tool for promoting gender equity, it has gained increasing traction in popular media, international aid strategies, and global agenda-setting4,5,6. The global health agenda is increasingly focused on evidence of precision public health, which illustrates the subnational distribution of disease and illness7,8; however, an agenda focused on future equity must integrate comparable evidence on the distribution of social determinants of health9,10,11. Here we expand on the available precision SDG evidence by estimating the subnational distribution of educational attainment, including the proportions of individuals who have completed key levels of schooling, across all low- and middle-income countries from 2000 to 2017. Previous analyses have focused on geographical disparities in average attainment across Africa or for specific countries, but—to our knowledge—no analysis has examined the subnational proportions of individuals who completed specific levels of education across all low- and middle-income countries12,13,14. By geolocating subnational data for more than 184 million person-years across 528 data sources, we precisely identify inequalities across geography as well as within populations.
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  • Journal Article

    Return-To-Play Decision Making in Team Sports Athletes. A Quasi-Naturalistic Scenario Study 

    Mayer, Jochen; Burgess, Stephanie; Thiel, Ansgar
    Frontiers in Psychology 2020; 11 p.1-14: Art. 1020
    Competitive athletes act within cultures of risk in sports and often decide to return to sport despite having acute health problems. The outcomes of such risky return-to-play decisions can not only negatively affect their future health, but may also limit their sports performance or even upset their career paths. Following risk-management-decision theory with its focus on active risk defusing, we developed a model for understanding the process of return-to-play decision making from an athlete’s perspective. Based on the method of active information search, a quasi-naturalistic return-to-play decision scenario was created in order to assess amateur team sport athletes’ decision-making strategies. The main goals were to identify different information acquisition patterns and to analyze the influence of varying sporting consequences on decision making. A total of 72 competitive team sport athletes (36 females, 36 males, m = 25.7 years of age, 3rd to 6th league level) from three disciplines (volleyball, basketball, and handball) participated in the experimental study. Facing the same medical scenario (a partial tear of the supraspinatus tendon), athletes show different approaches to return-to-play decision making. The main focus is on the potential sporting consequences of withdrawal from competition due to injury, with only a few players favoring well-informed decisions based on thorough risk analysis. The athletes who chose the medically risky alternative to play hurt mostly employed strategies of active risk defusing, which got activated when severe sporting consequences were perceived. Those who chose to withdraw from competition primarily referred to maximin heuristic, particularly when social pressure to play was reduced. The findings can be used to improve rehabilitation-related communication and shared return-to-play decision making in sports.
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  • Journal Article

    Human rights in countries of origin and the mental health of migrants to Canada 

    Joly, Marie-Pier; Wheaton, Blair
    SSM - Population Health 2020; 11 p.1-10: Art. 100571
    This study explores the effect of human rights violations in countries of origin on migrants’ mental health, using archival data on human rights violations from 1970-2011, merged to a representative probability sample of 2412 adults living in a large Canadian metropolitan area. The context of exit is defined at the country level, as opposed to self-reported individual experiences of trauma. While most studies start from a question about direct exposure to human rights violations, they may miss the effect of the national-level social context - threat, instability, disruption of lives, and uncertainty - on mental health. Findings indicate that high levels of human rights violations in countries of origin have long-term effects on migrants’ mental health. The impact of human rights violations is substantially explained by the combined effect of stressors both before and after migration, suggesting a cumulative process of stress proliferation following this context of exit.
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  • Monograph

    Betriebsdynamik und Resilienz des Handwerks in der Corona-Krise 

    Haverkamp, Katarzyna; Proeger, Till; Runst, Petrik
    Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung; 37
    Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen: Göttingen, 2020
    Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben weitreichende ökonomische Folgen für die deutsche Wirtschaft. Aufgrund des Shutdowns weiter Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens sind viele Sektoren in erheblichem Maße von Umsatzrückgängen und Entlassungen bzw. Kurzarbeit betroffen. Auch Handwerksbetriebe melden Umsatzrückgänge im Zuge der Corona-Krise. Offen sind bislang jedoch die Folgen der Krise für die Betriebslandschaft, d.h. Gründungen und Betriebsaufgaben im Handwerk. Auf Basis von Ein- und Austragungen in die Handwerkskammerverzeichnisse von sechs Handwerkskammern für den Zeitraum von Januar 2007 bis Mai 2020 wurden Betriebsdynamik und Resilienz des Handwerks untersucht:  Insgesamt zeigen sich gravierende Effekte der Corona-Krise auf Ein- und Austragungen im Handwerk. o Januar und Februar 2020 weisen leicht erhöhte Eintragungswerte auf. o Bereits zwei Wochen vor den offiziellen Kontaktverboten im März beginnen Ein- und Austragungen zu sinken. o Im April zeigt sich ein erheblicher Effekt der Corona-Krise: Im Vergleich zum April 2019 sinken die Gründungen um 23 %.  Von den Rückgängen bei den Gründungen sind in erster Linie das Ausbaugewerbe (-35 %) sowie die Handwerke für den privaten Bedarf (-24 %) betroffen.  Beim Ausbaugewerbe ist von einer Überlagerung mit den Effekten der Rückvermeisterung auszugehen.  Im Lebensmittelgewerbe (-54 %) und Kraftfahrzeuggewerbe (-26 %) sinken die Eintragungszahlen ebenfalls deutlich, allerdings sind hier die Ergebnisse aufgrund der geringen Fallzahlen mit Vorsicht zu interpretieren.  Die Rückgänge im Gründungsgeschehen betreffen das zulassungspflichtige Handwerk stärker. o Die Austragungen sinken im Vergleich zum April 2019 um 54 %, wobei alle Gewerbegruppen betroffen sind.  Grund für die ausbleibenden Gründungen dürften die unklaren Zukunftserwartungen potenzieller Gründer sein. Als Gründe für die sinkenden Abmeldungszahlen sind die weitreichenden Stützungsmaßnahmen von Bundes- und Landesregierungen im Verbund mit Kurzarbeitergeld und Aufhebung der Insolvenzantragspflicht zu sehen.  Im längerfristigen Vergleich zeigt sich kein vergleichbarer Einfluss der Finanzkrise 2008/2009 auf Gründungen und Betriebsaufgaben im Handwerk.  Für die mittelfristige Entwicklung können lediglich Szenarien für die weitere Entwicklung des Handwerkssektors aufgestellt werden, die durch ein fortlaufendes Monitoring überprüft werden können. (1) Rasche Erholung der Konjunktur, Nachholeffekte bei Gründungen und Betriebsaufgaben, in Summe kein Effekt auf Gründungen und Betriebsaufgaben. (2) Vertiefung der Krise, stabile Nachfrage nach Handwerksdienstleistungen, steigende Gründungsanzahl durch „Notgründungen“, Vorkrisenniveau der Betriebsaufgaben. (3) Vertiefung der Krise, sinkende Nachfrage nach Handwerksdienstleistungen, sinkende Gründungstätigkeit wegen schwacher Ertragsperspektiven, zunehmende Betriebsaufgaben. (4) Vertiefung der Krise, sinkende Nachfrage nach Handwerksdienstleistungen, steigende Gründungsanzahl durch „Notgründungen“, erhöhter Wettbewerbsdruck bei sinkenden Erträgen führen parallel zu zunehmenden Betriebsaufgaben.
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  • Journal Article

    Why companies prefer applicants from non-immigrant families: investigating access to vocational training among low-qualified adolescents with an interlinked firm-applicant survey 

    Söhn, Janina
    Empirical Research in Vocational Education and Training. 2020 May 30;12(1):4
    In the German system of dual vocational training, in which companies recruit apprentices, graduates from low-level secondary schools (Hauptschule), and particularly those from immigrant families, are at a significant disadvantage regarding access to such apprenticeships. Previous qualitative studies have already pointed to the role of companies’ recruiting criteria for mechanisms of indirect discrimination, e.g., their desire for smooth social interaction within the firm. This article builds on a standardized survey among companies to which low-skilled adolescents successfully or unsuccessfully applied for dual vocational training. The company data are matched with secondary longitudinal survey data on the same girls and boys. Which recruiting criteria put ethnic minorities at a disadvantage and hence indirectly facilitate ethnic discrimination? The theoretical approach considers (knowledge of) the immigration country’s official language as both a functional requirement and a tool of hierarchical ethnic boundary making. In addition, concepts of social interaction within firms and respective norms as well as of homophily are subjected to an empirical test. Statistical results show that the below-average recruitment chances of applicants with a migration background are somewhat lower if companies stress a social fit criterion in their selection procedures. Furthermore, contrary to the initial hypothesis, ethnic minority youths are only substantially disadvantaged when applying to firms which consider the ability of verbal expression less crucial. Firms which consider this criterion very important may give applicants from immigrant families the chance to present themselves in a job interview and thus dispel ethnic stereotypes like the one that second-generation immigrant youths display serious language deficiencies.
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  • Journal Article

    Treatment effects beyond the mean using distributional regression: Methods and guidance 

    Hohberg, Maike; Pütz, Peter; Kneib, Thomas
    PLOS ONE 2020; 15(2) p.1-29: Art. e0226514
    This paper introduces distributional regression also known as generalized additive models for location, scale and shape (GAMLSS) as a modeling framework for analyzing treatment effects beyond the mean. In contrast to mean regression models, GAMLSS relate each distributional parameter to covariates. Therefore, they can be used to model the treatment effect not only on the mean but on the whole conditional distribution. Since they encompass a wide range of different distributions, GAMLSS provide a flexible framework for modeling non-normal outcomes in which additionally nonlinear and spatial effects can easily be incorporated. We elaborate on the combination of GAMLSS with program evaluation methods including randomized controlled trials, panel data techniques, difference in differences, instrumental variables, and regression discontinuity design. We provide practical guidance on the usage of GAMLSS by reanalyzing data from the Mexican Progresa program. Contrary to expectations, no significant effects of a cash transfer on the conditional consumption inequality level between treatment and control group are found.
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  • Journal Article

    Individual-level predictors of practices of nutrition-specific and nutrition-sensitive interventions for infants and young children in West and Central Africa: a cross-sectional study 

    Sagalova, Vera; Zagre, Noel Marie; Vollmer, Sebastian
    BMJ Open 2020; 10(1) p.1-9: Art. e036350
    Objectives:To explore the role of individual-level and household-level characteristics for practice of nutrition-specific and nutrition-sensitive interventions. Design: Secondary data analysis (cross-sectional). Setting: West and Central Africa. Participants: Data are from the Demographic and Health Surveys in the time period between 1986 and 2016. The final sample included between 116325 and 272238 observations depending on the outcome. Primary and secondary outcome measures: Nutrition-specific and nutrition-sensitive interventions were identified based on the UNICEF Conceptual Framework for child undernutrition. These were early breastfeeding initiation, minimum dietary diversity, full age-appropriate immunisation, iodised salt usage, vitamin A supplementation, iron supplementation, deworming in children aged 1 to 5, clean cooking fuel, safe drinking water and improved sanitation. Explanatory variables include household, mother and child characteristics. Linear probability models were fitted for each outcome, both unadjusted as well as fully adjusted including primary sampling unit fixed effects. Results: Prevalence of early breastfeeding initiation was 54.31% (95%CI: 53.22% to 55.41%), minimum dietary diversity 13.89% (95%CI: 13.19% to 14.59%), full age-appropriate immunisation 13.04% (95%CI: 12.49% to 13.59%), iodised salt usage 49.66% (95%CI: 46.79% to 52.53%), vitamin A supplementation 52.87% (95%CI:51.41% to 54.33%), iron supplementation 10.73% (95%CI:10.07% to 11.39%), deworming 31.33% (95% CI: 30.06% to 32.60%), clean cooking fuel usage 3.02% (95% CI: 2.66% to 3.38%), safe drinking water 57.85% (95% CI: 56.10% to 59.59%) and improved sanitation 42.49% (95% CI: 40.77% to 44.21%). There was a positive education and wealth gradient for the practices of all interventions except deworming. Higher birth order was positively associated with the practice of early breastfeeding initiation, minimum dietary diversity, vitamin A supplementation and negatively associated with full immunisation and improved sanitation. Conclusions: Household, maternal, and child-level characteristics explain practices of nutrition-specific and nutrition-sensitive interventions beyond intervention delivery at the regional level.
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  • Journal Article

    Determinants of customer satisfaction with a true door-to-door DRT service in rural Germany 

    Avermann, Niklas; Schlüter, Jan
    Research in Transportation Business & Management 2019; 32: Art. 100420
    The effects of demographic change and the lack of acceptance represent some of the main problems for the public transport infrastructure in rural areas. As a consequence, the development of new transport service options becomes especially relevant for rural communities. The Max-Planck-Institute for Dynamics and Self-Organization developed a new form of Demand Responsive Transport the EcoBus to examine the viability of new DRT systems in rural Germany. Our work draws on customer satisfaction data during the trial runs of the EcoBus. Based on the survey data, this paper develops regression models to explain the determinants of DRT customer satisfaction. Our main findings include the importance of waiting times and the ease of entry for overall customer satisfaction. Nevertheless, we found no evidence that the presence of other guests in the vehicle had any negative impact on customer satisfaction. Findings of other works that women are significantly more likely to use DRT services could not be validated from our data.
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  • Journal Article

    Selection biases and spillovers from collective conservation incentives in the Peruvian Amazon 

    Giudice, Renzo; Börner, Jan; Wunder, Sven; Cisneros, Elias
    Environmental Research Letters 2019; 14(4): Art. 045004
    Payments for ecosystem services are becoming popular components in strategies to conserve ecosystems and biodiversity, but their effectiveness remains poorly documented. Here we present counterfactual-based evidence on the conservation outcomes of the pilot stage of Peru’s National Forest Conservation Program (NFCP). The NFCP provides direct payments to indigenous communities in the Amazon, conditional on avoided deforestation and the adoption of sustainable production systems. Using a spatially explicit quasi-experimental evaluation design, we show that the payment scheme has achieved only small conservation impacts, in terms of avoided deforestation. Counter-intuitively, these materialized largely on land not enrolled for conservation, due to spillover effects. Conservation effects on contracted land were negligible because communities were not chosen according to high deforestation threats, and they self-enrolled low-pressure forest areas for conservation. Occasional non-sanctioned contract incompliance contributed to these outcomes.We highlight implications for the design and implementation of up-scaled national conservation programs. Methodologically, we demonstrate the important role of choosing the appropriate spatial scale in evaluating area-based conservation measures.
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  • Journal Article

    Making Cultural Heritage Claims on Profitable Land: The Case of the Ngassa Wells in Uganda’s Oil Region: Kontroverse um kulturelles Erbe auf lukrativem Land: Der Fall der Ngassa-Bohrlöcher in Ugandas Ölregion 

    Nakayi, Rose; Witte, Annika
    Africa Spectrum 2020; 54(3) p.222-243
    In the exploration phase of Uganda’s oil project, controversy arose regarding the drilling of wells on the grounds of important shrines of spirits of the adjacent Lake Albert. While the oil companies and the state looked at the market value of the land, the claimants emphasised its cultural heritage value, building a link to an international heritage discussion. This article argues that, while they have been barred from political influence on the oil project, cultural institutions such as the Bunyoro Kingdom and the claimants in the village near the controversial well used cultural heritage as a vantage point to get their voices heard and to gain negotiating power in the project. The article shows how widening of the definition of cultural heritage – which means dropping a bias for built infrastructure – has put culture alongside politics, economics, and the environment as an important factor to consider in extractive projects.
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  • Lecture

    Recht auf Vergessen I und II – Eine Frage der Gestaltungsmacht 

    Magaard, Christian
    Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insb. Kirchen- und Staatskirchenrecht, Georg-August-Universität Göttingen: Göttingen,
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  • Monograph

    Diversität lehren 

    Abeney, Adwoa; Laubner, Marian; Masuch, Susanne; Meyer, Anna-Lena; Rabenstein, Kerstin
    Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Erziehungswissenschaft, Arbeitsbereich Schulpädagogik/Empirische Unterrichtsforschung und Schulentwicklung: Göttingen, 2020
    Im aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskurs wird mit der Thematisierung von schulischer Inklusion die Kategorie ‚Behinderung‘ in schulpädagogischen Kontexten zunehmend häufiger thematisiert. Dabei dominiert ein medizinisches Verständnis von Behinderung. In dem vorliegenden Lehrkonzept wird demgegenüber die Differenzkategorie ‚Behinderung‘ als soziale und kulturelle Konstruktion her-ausgearbeitet und das Ziel verfolgt, eine Analyse und Reflexion von Normalität und Normalitätskon-struktionen zu ermöglichen. Fokussiert wird hierfür die Erkundung von Gebäuden und Räumen. Mittels der Analyse von Gebäude- und Infrastrukturen soll deutlich werden, inwiefern diese für ‚durchschnittliche‘ Menschen konzipiert wurden. Im Anschluss daran dient die Analyse vorgefundener Barrieren dazu, Normalitätskonstruktionen zu reflektieren. Die exkludierende Wirkung von Normalität wird somit für die Studierenden durch die Erkundungen beobachtbar. Die theoretische Einbettung erfolgt im Anschluss an die Nomalismustheorie (Link, 1996; Waldschmidt, 1998, 2004) und kann erweitert werden über die Konzeptualisierung von doing dis/ability, making dis/ability und being dis/abled (vgl. Waldschmidt, 2011).
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